Wer eine Alternative zu Amazon sucht, hat in Deutschland konkrete Optionen. Kaufland.de verzeichnet bis zu 32 Millionen Online-Besucher monatlich und wächst im GMV um 11,9 Prozent im Geschäftsjahr 2025. eBay erreicht weltweit rund 135 Millionen aktive Käufer und erzielte 2025 ein Handelsvolumen von 79,6 Milliarden US-Dollar. Otto punktet mit rund 12,6 Millionen aktiven Kunden im DACH-Raum und kuratiertem Händlerzugang, während AliExpress deutschen Verbrauchern Zugang zu einem sehr breiten, günstigen Produktsortiment verschafft. Dieser Ratgeber erklärt, für wen sich welche der vier Plattformen eignet – mit aktuellen Gebühren, Stärken und Schwächen.
Die besten Alternativen zu Amazon im Überblick
Kurz gesagt: Kaufland.de eignet sich besonders für Händler mit breitem Sortiment, die von niedrigeren Provisionen zwischen 6,5 und 14 Prozent und einer wachsenden Käuferbasis profitieren wollen. eBay ist die etablierte Alternative für Gebrauchtware, Auktionen und Nischenprodukte; Privatverkäufer zahlen in Deutschland derzeit keine Provision. Otto richtet sich mit einem kuratierten Händlerzugang an markenbewusste Käufer, verlangt von Händlern jedoch eine höhere Grundgebühr. AliExpress bietet Zugang zu einem sehr breiten Niedrigpreissortiment, gilt aber nicht als deutscher Shop mit deutschem Widerrufsrecht. Alle vier Plattformen sind für Käufer kostenlos nutzbar; keine bietet ein eigenes Fulfillment-Programm vergleichbar mit Amazon FBA.
| Alternative | Modell / Größe | Kosten | Geeignet für | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Kaufland | Kaufland Global Marketplace – offener Online-Marktplatz (Generalisten-Plattform; kein Einzelprodukt) | Käufer: kostenlos. Verkäufer: Grundgebühr 39,95 €/Monat, Provision 6,5–14 % (Angabe laut onlineshops.de, März 2026). Käuferschutz nach deutschem Widerrufsrecht vorhanden. | Händler mit breitem Sortiment (Haushalt, Elektronik, Sport, Mode), die eine kosteneffizientere Amazon-Alternative suchen. | Als schnellst wachsender Marktplatz Deutschlands bietet Kaufland Early-Mover-Vorteile – weniger Wettbewerb als auf Amazon. |
| eBay | eBay-Marktplatz (Plattform, kein einzelnes Produktmodell; Käufer- und Verkäufer-Dienst) | Für Käufer kostenlos. Verkäufer zahlen eine Provision von 5–15 % je Kategorie plus eine Festgebühr von 0,45 € pro Bestellung. Ab 1. Juli 2026 gelten je nach Kategorie einheitliche Sätze von 7–14 %; für gebrauchte und generalüberholte Artikel sinkt die Provision auf 5 %. Privatverkäufer in Deutschland zahlen derzeit keine Verkaufsprovision für Inlandsverkäufe. | Gebrauchtware, Recommerce, Auktionen, Sammlerstücke, Privatverkäufer, Nischenprodukte | In Deutschland kaufen 98 % der Verbraucher nicht-neue Waren – eBay ist hier der führende Recommerce-Marktplatz mit dem höchsten Anteil unter allen untersuchten Märkten (eBay Recommerce Report 2025). |
| Otto | Hybrider Online-Marktplatz (Eigenhandel + Otto Market für Drittanbieter) | Käufer: kostenlos. Gewerbliche Verkäufer: Monatliche Grundgebühr 99,90 Euro, unabhängig von der Anzahl der angebotenen Produkte. Provision ca. 15 %. | Hochwertiges Einkaufsumfeld mit loyaler, kaufkräftiger Kundschaft; Otto-Kunden sind tendenziell 30+ Jahre alt, markenbewusst und bereit, für Qualität mehr zu zahlen. | Punktet mit tiefer Verankerung im deutschen Markt; besonders in Mode, Möbel, Elektronik und Haushaltswaren hohes Käufervertrauen. |
| AliExpress | AliExpress-Marktplatz (Plattform der Alibaba International Digital Commerce Group; gegründet 2010) | Für Käufer kostenlos nutzbar; Produktpreise variieren stark je Händler. Verkäuferprovisionen: nicht sicher verifizierbar. | Preisbewusste Käufer, Nischenprodukte, Elektronik-Gadgets, Fashion, Ersatzteile aus dem Niedrigpreissegment | AliExpress verschafft deutschen Verbrauchern Zugang zu einer sehr breiten Produktpalette, darunter viele Artikel, die im deutschen Handel kaum oder nur deutlich teurer zu finden sind. |
1. Kaufland
Kaufland Global Marketplace ist ein offener Online-Marktplatz, der laut eigenen Angaben monatlich bis zu 32 Millionen Besucher auf Kaufland.de verzeichnet und zur Schwarz Gruppe gehört, einem der größten Einzelhandelsunternehmen Europas. Für Käufer ist die Nutzung kostenlos; Verkäufer zahlen eine monatliche Grundgebühr von 39,95 € sowie eine Provision zwischen 6,5 und 14 % je nach Kategorie (Angabe laut onlineshops.de, März 2026). Die Plattform ist neben Deutschland auch in Tschechien und der Slowakei aktiv; ein eigenes Fulfillment-Programm wie Amazon FBA existiert nicht, Händler organisieren den Versand selbst.
Warum eine Alternative? Kaufland.de wird als wachsende Generalisten-Alternative für Händler genannt, die ein breites Sortiment in Kategorien wie Haushalt, Elektronik oder Mode anbieten. Die Provisionen liegen in vielen Kategorien nach Angabe des Anbieters unter denen von Amazon, und die hohe Markenbekanntheit der stationären Kaufland-Märkte soll zusätzliches Kundenvertrauen erzeugen.
Kosten: Käufer: kostenlos. Verkäufer: Grundgebühr 39,95 €/Monat, Provision 6,5–14 % (Angabe laut onlineshops.de, März 2026). Käuferschutz nach deutschem Widerrufsrecht vorhanden.
Verfügbarkeit: In Deutschland, Tschechien und der Slowakei gehört Kaufland mit seinem Online-Angebot zu den größten Marktplätzen. Händler, die auf allen Kaufland-Marktplätzen verkaufen, sollen künftig potenziell 220 Millionen Online-Kunden erreichen können.
Geeignet für: Händler mit breitem Sortiment (Haushalt, Elektronik, Sport, Mode), die eine kosteneffizientere Amazon-Alternative suchen.
Vorteile
- Als schnellst wachsender Marktplatz Deutschlands bietet Kaufland Early-Mover-Vorteile – weniger Wettbewerb als auf Amazon.
- Im Geschäftsjahr 2025 lag das GMV-Wachstum über alle Länder hinweg bei 11,9 Prozent, das internationale Geschäft wuchs um 124 Prozent.
- 13.000 Online-Händler sind aktuell an Bord, um mit Kaufland Global Marketplace europaweit zu verkaufen.
Nachteile
- Kaufland.de ist als Online-Marktplatz weniger bekannt als Amazon oder eBay; die Besucherzahlen wachsen, liegen aber noch deutlich unter Amazon.
- Anders als Amazon (FBA) bietet Kaufland kein eigenes Fulfillment-Programm; Händler müssen den Versand selbst organisieren.
- Vor dem ersten Verkauf muss ein Onboarding-Kurs (Seller University) absolviert werden.
Quellen: Kaufland Marktplatz expandiert nach Spanien und Niederlande – onlinemarktplatz.de (Juni 2026)
2. eBay
eBay ist ein etablierter Online-Marktplatz mit Schwerpunkten auf Recommerce, Auktionen, Sammlerstücken sowie Fahrzeugteilen und Zubehör; aktuell sind rund 2,5 Milliarden Artikel auf der Plattform gelistet. Für Käufer ist die Nutzung kostenlos; gewerbliche Verkäufer zahlen je nach Kategorie eine Provision von 5 bis 15 % zuzüglich einer Festgebühr von 0,45 € pro Bestellung, wobei ab Juli 2026 einheitlichere Sätze von 7 bis 14 % gelten und gebrauchte sowie generalüberholte Artikel auf 5 % Provision sinken. Privatverkäufer in Deutschland zahlen derzeit keine Verkaufsprovision für Inlandsverkäufe.
Warum eine Alternative? eBay verfügt laut eigenen Angaben über rund 135 Millionen aktive Käufer weltweit und erzielte im Gesamtjahr 2025 ein Handelsvolumen von 79,6 Milliarden US-Dollar, was die Plattform zu einer der reichweitenstärksten Alternativen in diesem Vergleich macht. Besonders für Gebrauchtware, Nischenprodukte und Privatverkäufer bietet eBay mit seinem Auktionsformat und dem provisionfreien Privatverkauf innerhalb Deutschlands ein eigenständiges Profil.
Kosten: Für Käufer kostenlos. Verkäufer zahlen eine Provision von 5–15 % je Kategorie plus eine Festgebühr von 0,45 € pro Bestellung. Ab 1. Juli 2026 gelten je nach Kategorie einheitliche Sätze von 7–14 %; für gebrauchte und generalüberholte Artikel sinkt die Provision auf 5 %. Privatverkäufer in Deutschland zahlen derzeit keine Verkaufsprovision für Inlandsverkäufe.
Verfügbarkeit: Vollständig verfügbar in Deutschland unter ebay.de; deutsche Benutzeroberfläche, deutsches Recht.
Geeignet für: Gebrauchtware, Recommerce, Auktionen, Sammlerstücke, Privatverkäufer, Nischenprodukte
Vorteile
- In Deutschland kaufen 98 % der Verbraucher nicht-neue Waren – eBay ist hier der führende Recommerce-Marktplatz mit dem höchsten Anteil unter allen untersuchten Märkten (eBay Recommerce Report 2025).
- eBay bietet in Deutschland eine umfassende Echtheitsprüfung für Luxus- und Premiumprodukte – weltweit wurden bereits mehr als 15 Millionen Artikel authentifiziert.
- Einzige große Plattform in Deutschland mit echtem Auktionsformat; Privatverkäufer zahlen keine Provision.
Nachteile
- eBay erhöht die Gebühren ab Februar 2026; die Fixgebühr stieg auf 0,45 €, Provisionen in vielen Kategorien auf 12 %.
- Ab Mitte März 2026 fällt PayPal als Zahlungsart für DHL- und Deutsche-Post-Versandetiketten weg; das interne eBay-Guthaben-System gewinnt an Bedeutung.
- Ab Juli 2026 werden gebrauchte/refurbished Artikel günstiger (5 %), für hochpreisige Neuware wird es hingegen deutlich teurer.
Quellen: eBay Handelsupdate Q1 2026 – eBay Inc. (offizielle Pressemitteilung, April 2026)
3. Otto
Otto wurde 1949 gegründet und betreibt unter otto.de einen hybriden Marktplatz aus Eigenhandel und externen Händlern über Otto Market. Im Geschäftsjahr 2025/26 erzielte die Plattform einen GMV von rund 7,5 Milliarden Euro und zählte etwa 12,6 Millionen aktive Kunden, von denen rund 40 Prozent der Umsätze über externe Händler generiert wurden. Für Käufer ist die Nutzung kostenlos; gewerbliche Verkäufer zahlen aktuell eine monatliche Grundgebühr von 99,90 Euro sowie eine Provision von rund 15 Prozent.
Warum eine Alternative? Otto gilt als größter inländischer Wettbewerber zu Amazon in Deutschland und richtet sich mit einem qualitätskuratierten Ansatz an markenbewusste Käufer im DACH-Raum. Mit rund 6.100 aktiven Händlern ist der Wettbewerbsdruck für Verkäufer in diesem Vergleich deutlich geringer als auf anderen Plattformen.
Kosten: Käufer: kostenlos. Gewerbliche Verkäufer: Monatliche Grundgebühr 99,90 Euro, unabhängig von der Anzahl der angebotenen Produkte. Provision ca. 15 %.
Verfügbarkeit: Verfügbar unter otto.de; Käufer ohne Registrierung browsbar; Händlerzulassung selektiv.
Geeignet für: Hochwertiges Einkaufsumfeld mit loyaler, kaufkräftiger Kundschaft; Otto-Kunden sind tendenziell 30+ Jahre alt, markenbewusst und bereit, für Qualität mehr zu zahlen.
Vorteile
- Punktet mit tiefer Verankerung im deutschen Markt; besonders in Mode, Möbel, Elektronik und Haushaltswaren hohes Käufervertrauen.
- Aktuell rund 6.100 Händler aktiv – deutlich weniger Wettbewerb als bei Amazon (ca. 240.000 Seller).
- Qualitätsorientierter Marktplatz – im Gegensatz zu Amazon prüft Otto Bewerber auf Qualität, Seriosität und Sortimentsfit.
Nachteile
- Händler benötigen deutsche Unternehmensrechtsform, deutsche USt-ID, deutschsprachigen Kundenservice und zuverlässige Lieferzeiten (max. 2–3 Werktage).
- Kuratierter Zugang: Nicht jeder Händler wird akzeptiert; die Bewerbung kann Wochen dauern.
- Reichweite (~12,6 Mio. aktive Kunden) deutlich geringer als Amazon; Sortiment primär auf DACH-Markt fokussiert.
Quellen: Otto Marktplatz 2026: Was Händler jetzt wissen müssen – Bare Marketing
4. AliExpress
AliExpress ist ein globaler Online-Marktplatz der Alibaba Group, auf dem Händler Produkte direkt an Endkunden verkaufen; die Plattform ist in Deutschland über Browser und App auf Deutsch nutzbar und laut Stand Mai 2026 vollständig erreichbar. Für Käufer ist die Nutzung kostenlos, während Produktpreise je nach Händler stark variieren; welche Verkäuferprovisionen erhoben werden, ist nicht sicher verifizierbar. Zu den Plattformfunktionen zählen europäische Warenlager für schnellere Lieferzeiten sowie eine integrierte Zoll- und Einfuhrumsatzsteuer-Abwicklung für EU-Kunden.
Warum eine Alternative? Chinesische Plattformen wie AliExpress wuchsen 2025 in Deutschland um 27,2 Prozent auf insgesamt 3,7 Mrd. EUR und damit deutlich schneller als der Gesamtmarkt. 68 Prozent der deutschen Konsumenten gaben an, in den letzten drei Monaten über eine solche Plattform eingekauft zu haben – ein Wert, der über dem globalen Durchschnitt von 63 Prozent liegt.
Kosten: Für Käufer kostenlos nutzbar; Produktpreise variieren stark je Händler. Verkäuferprovisionen: nicht sicher verifizierbar.
Verfügbarkeit: Plattform aktiv und in Deutschland vollständig erreichbar (Stand Mai 2026 bestätigt).
Geeignet für: Preisbewusste Käufer, Nischenprodukte, Elektronik-Gadgets, Fashion, Ersatzteile aus dem Niedrigpreissegment
Vorteile
- AliExpress verschafft deutschen Verbrauchern Zugang zu einer sehr breiten Produktpalette, darunter viele Artikel, die im deutschen Handel kaum oder nur deutlich teurer zu finden sind.
- Zu den aktuellen Funktionen gehören europäische Warenlager (z. B. Spanien, Polen, Frankreich) für schnellere Lieferzeiten sowie integrierte Zoll- und Einfuhrumsatzsteuer-Abwicklung per IOSS für EU-Kunden.
- Käuferschutz-System mit Rückerstattungen bei Nichtlieferung, deutlichen Abweichungen oder beschädigter Ware.
Nachteile
- AliExpress ist kein deutscher Shop mit deutschem Widerrufsrecht; Käufer kaufen in aller Regel bei Händlern mit Sitz in China, was andere Rechtslage, andere Rückgaberegeln und längere Abwicklung bei Problemen bedeutet.
- Preis, Versand und Rückgabebedingungen können je nach Anbieter stark variieren, was einen sorgfältigen Produktvergleich erfordert.
- EU und deutsche Behörden verschärfen Kontrollen bei Zoll, Produktsicherheit und Steuern.
Quellen: AliExpress 2026: Wie günstig ist zu günstig? Was deutsche Käufer jetzt wissen müssen
Welche Alternative zu Amazon ist die richtige?
- Wer gebrauchte Waren, Sammlerstücke oder Nischenprodukte kaufen oder verkaufen möchte, findet bei eBay eine etablierte Alternative zu Amazon – mit rund 135 Millionen aktiven Käufern weltweit und als einziger großer Plattform in Deutschland mit echtem Auktionsformat. Privatverkäufer zahlen laut eBay derzeit keine Provision für Inlandsverkäufe.
- Händler, die einen wachsenden deutschen Marktplatz mit potenziell niedrigeren Provisionen als Amazon suchen, können Kaufland.de in Betracht ziehen – laut Angabe von onlineshops.de (März 2026) liegen die Verkäuferprovisionen bei 6,5–14 %, allerdings ohne eigenes Fulfillment-Programm vergleichbar mit Amazons FBA.
- Wer eine kuratierte, markenbewusste Käuferschaft im deutschsprachigen Markt ansprechen möchte, findet bei Otto laut Anbieterangabe rund 12,6 Millionen aktive Kunden – bei rund 6.100 aktiven Händlern deutlich weniger Wettbewerb als bei Amazon, allerdings mit selektiver Bewerbung und höherer Grundgebühr (99,90 €/Monat).
- Preisbewusste Käufer, die Zugang zu einem sehr breiten, günstigen Sortiment suchen, können AliExpress in Betracht ziehen – dabei gilt zu beachten, dass es sich nicht um einen deutschen Shop mit deutschem Widerrufsrecht handelt.
Häufige Fragen zu Alternativen zu Amazon
Welche Alternative zu Amazon gibt es in Deutschland für den Kauf gebrauchter Artikel?
eBay ist laut eigenen Angaben der führende Recommerce-Marktplatz in Deutschland; 98 % der deutschen Verbraucher kaufen dort laut eBay Recommerce Report 2025 nicht-neue Waren. Zudem wurden weltweit bereits mehr als 15 Millionen Artikel über eBays Echtheitsprüfung authentifiziert.
Welche deutschen Marktplätze wachsen als Amazon-Alternative am stärksten?
Kaufland.de wird laut Eigenangaben als einer der am schnellsten wachsenden Generalisten-Marktplätze in Deutschland bezeichnet; das GMV-Wachstum lag laut Kaufland im Geschäftsjahr 2025 bei 11,9 Prozent über alle Länder hinweg, das internationale Geschäft wuchs demnach um 124 Prozent.
Können Privatverkäufer auf Alternativen zu Amazon kostenlos verkaufen?
Auf eBay zahlen Privatverkäufer in Deutschland laut eBay derzeit keine Verkaufsprovision für Inlandsverkäufe. Auf Kaufland.de fällt laut onlineshops.de (März 2026) eine Grundgebühr von 39,95 Euro pro Monat für Händler an; ein explizit provisionsfreies Angebot für Privatverkäufer ist aus den vorliegenden Daten nicht belegt.
Bieten Amazon-Alternativen in Deutschland auch ein Fulfillment-Service wie Amazon FBA?
Aus den vorliegenden Daten bietet Kaufland.de kein eigenes Fulfillment-Programm; Händler müssen den Versand selbst organisieren. Für eBay und Otto ist ein vergleichbares FBA-Pendant aus den verfügbaren Daten ebenfalls nicht belegt.
Ist AliExpress eine seriöse Alternative zu Amazon für deutsche Käufer?
AliExpress ist in Deutschland erreichbar und bietet laut Datenlage europäische Warenlager sowie ein Käuferschutzsystem. Allerdings handelt es sich nicht um einen deutschen Shop: Käufer kaufen in der Regel bei Händlern mit Sitz in China, wodurch deutsches Widerrufsrecht in der Regel nicht gilt und Rückgaben länger dauern können. EU-Behörden verschärfen laut vorliegenden Informationen zudem die Kontrollen bei Zoll und Produktsicherheit.
Stand der Recherche: 15.08.2026. Preise und Verfügbarkeiten können sich ändern.

