Google Fotos teilt sich 15 GB Gratis-Speicher mit Gmail und Google Drive, danach brauchst du ein Abo. Als direkter Ersatz ist Ente die beste Wahl, weil es Fotos Ende-zu-Ende verschlüsselt, 10 GB kostenlos bietet und die Daten in drei Rechenzentren in der EU ablegt. Mit Prime zahlst du bei Amazon Photos für Fotos nichts extra, mit eigenem Server oder NAS sind Immich und Synology Photos ohne Abo nutzbar.
Warum eine Alternative zu Google Fotos?
Jedes Google-Konto hat bis zu 15 GB Speicher, den sich Google Fotos, Google Drive und Gmail teilen. Mehr Platz kostet im kleinsten Tarif Basic mit 100 GB 1,99 € im Monat (one.google.com, abgerufen 07.11.2026). Viele suchen außerdem einen Anbieter mit Servern in Europa, mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung oder eine Lösung, bei der die Fotos auf eigener Hardware bleiben. Die fünf Alternativen unten decken diese Wünsche ab, zwei davon laufen ganz ohne Cloud-Abo.
Welche Alternative passt zu dir?



Die Alternativen im Schnellvergleich
| Alternative | Preis | Geeignet für | Stärke |
|---|---|---|---|
EnteFoto-Cloud mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung | 10 GB gratis, 50 GB 2,49 €/Monat | Verschlüsselte Foto-Cloud mit EU-Speicher | 3 Kopien in der EU (Bezahltarife) |
Proton DriveCloud-Speicher mit Foto-Sicherung | 5 GB gratis, 200 GB ab 3,99 €/Monat | Fotos und Dateien in einer Schweizer Cloud | Ende-zu-Ende-verschlüsselt, Open Source |
| APAmazon PhotosFoto-Cloud von Amazon | In Prime enthalten (8,99 €/Monat) | Unbegrenzt Fotos für Prime-Mitglieder | Fotos in voller Auflösung ohne Limit |
| IMImmichSelbst gehostete Foto-App | Kostenlos, freiwillige Lizenz ab 25 $ | Open Source auf eigenem Server | Gesichtserkennung, Apps für Android und iOS |
Synology PhotosFoto-App auf dem Synology NAS | App kostenlos, NAS nötig | Foto-App für das Synology NAS | Kein Abo, Fotos bleiben zu Hause |
Die Alternativen im Detail

Ente ist eine Foto-Cloud, die Bilder und Videos Ende-zu-Ende verschlüsselt, auch im kostenlosen Tarif mit 10 GB. Bezahlt kosten 50 GB 2,49 €, 200 GB 4,99 €, 1 TB 9,99 € und 2 TB 19,99 € im Monat. Ab dem kleinsten Bezahltarif speichert Ente drei Kopien bei drei Anbietern in Amsterdam, Frankfurt und Paris. Bis zu 5 Familienmitglieder teilen sich den Speicher ohne Aufpreis.
Warum interessant? Der Umzug ist einfach: Laut Ente lädst du dein Google-Takeout-Archiv in die Desktop-App, den Rest erledigt sie. Alle Apps sind Open Source, wer will, kann Ente auch selbst hosten.
Vorteile
- 10 GB kostenlos, mehr als bei Proton und Amazon
- Ende-zu-Ende-verschlüsselt, auch geteilte Alben
- Import aus Google Takeout
Nachteile
- Gratis-Tarif nur mit einer Kopie
- Kein Rabatt bei jährlicher Zahlung
- Auf Fotos und Videos ausgerichtet, kein allgemeiner Datei-Speicher
Quellen: ente.com: Preise und FAQ (abgerufen 07.11.2026), ente.com: Reliability, Speicherorte (abgerufen 07.11.2026)

Proton Drive ist der Cloud-Speicher des Schweizer Anbieters Proton. Fotos sichert die App automatisch, im Web, am Desktop und auf dem Handy. Alles ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt, der Code ist Open Source und es gilt Schweizer Datenschutzrecht. Kostenlos gibt es 5 GB, Drive Plus mit 200 GB kostet 4,99 € im Monat oder 47,88 € für 12 Monate.
Warum interessant? Proton Drive speichert neben Fotos auch Dokumente und andere Dateien. Mit Proton Mail oder Proton VPN hast du alles in einem Konto.
Vorteile
- Automatische Foto-Sicherung
- Ende-zu-Ende-verschlüsselt, Open Source
- Auch für Dokumente und andere Dateien
Nachteile
- Nur 5 GB kostenlos
- Günstigster Preis nur bei Jahreszahlung
- Weniger Foto-Funktionen als eine reine Foto-App
Quellen: proton.me: Google Fotos-Alternative (abgerufen 07.11.2026), proton.me: Proton Drive Preise (abgerufen 07.11.2026)
Amazon Photos ist im Prime-Abo enthalten: Prime-Mitglieder speichern laut Amazon unbegrenzt viele Fotos in voller Auflösung, dazu 5 GB für Videos. Prime kostet 8,99 € im Monat oder 89,90 € im Jahr. Ohne Prime bekommt jeder Amazon-Kunde 5 GB für Fotos und Videos. Mehr Platz kostet 1,99 € im Monat für 100 GB oder 9,99 € für 1 TB.
Warum interessant? Hast du Prime schon, kostet dich der Fotospeicher nichts extra. Für große Fotosammlungen mit wenigen Videos zahlst du so nichts zusätzlich für Speicher.
Vorteile
- Unbegrenzt Fotos in voller Auflösung mit Prime
- Keine Zusatzkosten für Prime-Kunden
- Günstige Zusatztarife für Videos
Nachteile
- Nur 5 GB für Videos
- Unbegrenzt nur, solange Prime läuft
- Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung angegeben
Quellen: amazon.de: Amazon Photos (abgerufen 07.11.2026) Werbung/Affiliate-Link, amazon.de: Prime (abgerufen 07.11.2026) Werbung/Affiliate-Link
Immich ist eine Open-Source-Foto-App unter der Lizenz AGPL v3, die du auf eigener Hardware betreibst. Die Apps für Android und iOS sichern Fotos automatisch auf deinen Server, dazu gibt es eine Web-Oberfläche. Immich erkennt Gesichter und gruppiert sie zu Personen. Für die Installation brauchst du Docker und laut Anleitung mindestens 6 GB RAM und 2 CPU-Kerne.
Warum interessant? Immich bietet automatische Handy-Sicherung und Gesichtserkennung, ohne Abo und ohne fremde Cloud. Eine Lizenz für 25 $ (Einzelperson) oder 100 $ (Familie) ist freiwillig, Funktionen sind laut Immich nicht hinter einer Bezahlschranke.
Vorteile
- Kein Abo, Fotos bleiben auf eigener Hardware
- Gesichtserkennung und automatische Sicherung
- Open Source ohne Bezahlschranke
Nachteile
- Server und Docker-Kenntnisse nötig
- Mindestens 6 GB RAM
- Sicherung der Fotos musst du selbst einrichten
Quellen: docs.immich.app: Einführung und Installation (abgerufen 07.11.2026), docs.immich.app: Gesichtserkennung (abgerufen 07.11.2026), buy.immich.app: Lizenz (abgerufen 07.11.2026)

Synology Photos ist die Foto-App für die Netzwerkspeicher von Synology. Laut Hersteller ist sie vollkommen kostenlos und hat keine Premium-Stufen, sie braucht aber ein Synology NAS. Die Apps für Android und iOS sichern neue Fotos und Videos automatisch. Alben entstehen auf Wunsch über Gesichts- und Objekterkennung, geteilt wird per Link mit Passwort oder Ablaufdatum.
Warum interessant? Ein NAS kostet einmal Geld, danach fällt kein Abo an. Einen eigenen Server musst du nicht aufsetzen, die App gibt es fertig für das NAS.
Vorteile
- Kein Abo
- Gesichts- und Objekterkennung
- Teilen per Link mit Passwort oder Ablaufdatum
Nachteile
- Nur mit Synology NAS
- Anschaffungskosten für NAS und Festplatten
- Zweite Sicherung außer Haus musst du selbst planen
Quellen: synology.com: Synology Photos (abgerufen 07.11.2026)
Passend dazu: Alternativen zu Dropbox, wenn du vor allem Dokumente und große Dateien in der Cloud ablegen willst.
Welche Google-Fotos-Alternative passt zu dir?



Häufige Fragen zu Google-Fotos-Alternativen
Gibt es eine kostenlose Alternative zu Google Fotos?
Welche Google-Fotos-Alternative speichert in Europa?
Gibt es eine Open-Source-Alternative zu Google Fotos?
Kann ich Google Fotos durch ein NAS ersetzen?
Wie ziehe ich meine Fotos aus Google Fotos um?
Stand der Recherche: 07.11.2026. Preise und Bedingungen können sich ändern. Dieser Artikel enthält Affiliate-Links zu Amazon (als Werbung gekennzeichnet). Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision, der Preis ändert sich für dich nicht.

