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Alternative zu Google Fotos: 5 Foto-Speicher im Vergleich

Google Fotos teilt sich 15 GB Gratis-Speicher mit Gmail und Google Drive, danach brauchst du ein Abo. Als direkter Ersatz ist Ente die beste Wahl, weil es Fotos Ende-zu-Ende verschlüsselt, 10 GB kostenlos bietet und die Daten in drei Rechenzentren in der EU ablegt. Mit Prime zahlst du bei Amazon Photos für Fotos nichts extra, mit eigenem Server oder NAS sind Immich und Synology Photos ohne Abo nutzbar.

Stand 07.11.2026Von Michell SchumannGeprüft am 07.11.20265 AlternativenSo prüfen wir

Warum eine Alternative zu Google Fotos?

Jedes Google-Konto hat bis zu 15 GB Speicher, den sich Google Fotos, Google Drive und Gmail teilen. Mehr Platz kostet im kleinsten Tarif Basic mit 100 GB 1,99 € im Monat (one.google.com, abgerufen 07.11.2026). Viele suchen außerdem einen Anbieter mit Servern in Europa, mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung oder eine Lösung, bei der die Fotos auf eigener Hardware bleiben. Die fünf Alternativen unten decken diese Wünsche ab, zwei davon laufen ganz ohne Cloud-Abo.

Welche Alternative passt zu dir?

Die Alternativen im Schnellvergleich

AlternativePreisGeeignet fürStärke
EnteFoto-Cloud mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung10 GB gratis, 50 GB 2,49 €/MonatVerschlüsselte Foto-Cloud mit EU-Speicher3 Kopien in der EU (Bezahltarife)
Proton DriveCloud-Speicher mit Foto-Sicherung5 GB gratis, 200 GB ab 3,99 €/MonatFotos und Dateien in einer Schweizer CloudEnde-zu-Ende-verschlüsselt, Open Source
Amazon PhotosFoto-Cloud von AmazonIn Prime enthalten (8,99 €/Monat)Unbegrenzt Fotos für Prime-MitgliederFotos in voller Auflösung ohne Limit
ImmichSelbst gehostete Foto-AppKostenlos, freiwillige Lizenz ab 25 $Open Source auf eigenem ServerGesichtserkennung, Apps für Android und iOS
Synology PhotosFoto-App auf dem Synology NASApp kostenlos, NAS nötigFoto-App für das Synology NASKein Abo, Fotos bleiben zu Hause

Die Alternativen im Detail

Alternative 1

Ente

Offizielle Website →
10 GB gratis, ab 2,49 €/Monat

Ente ist eine Foto-Cloud, die Bilder und Videos Ende-zu-Ende verschlüsselt, auch im kostenlosen Tarif mit 10 GB. Bezahlt kosten 50 GB 2,49 €, 200 GB 4,99 €, 1 TB 9,99 € und 2 TB 19,99 € im Monat. Ab dem kleinsten Bezahltarif speichert Ente drei Kopien bei drei Anbietern in Amsterdam, Frankfurt und Paris. Bis zu 5 Familienmitglieder teilen sich den Speicher ohne Aufpreis.

Warum interessant? Der Umzug ist einfach: Laut Ente lädst du dein Google-Takeout-Archiv in die Desktop-App, den Rest erledigt sie. Alle Apps sind Open Source, wer will, kann Ente auch selbst hosten.

Preislaut ente.com (Stand 07.11.2026): Free 10 GB; 50 GB 2,49 €, 200 GB 4,99 €, 1 TB 9,99 €, 2 TB 19,99 € pro Monat
VerfügbarkeitSpeicherorte Amsterdam, Frankfurt und Paris (EU)
Geeignet fürVerschlüsselte Foto-Cloud mit EU-Speicher

Vorteile

  • 10 GB kostenlos, mehr als bei Proton und Amazon
  • Ende-zu-Ende-verschlüsselt, auch geteilte Alben
  • Import aus Google Takeout

Nachteile

  • Gratis-Tarif nur mit einer Kopie
  • Kein Rabatt bei jährlicher Zahlung
  • Auf Fotos und Videos ausgerichtet, kein allgemeiner Datei-Speicher

Quellen: ente.com: Preise und FAQ (abgerufen 07.11.2026), ente.com: Reliability, Speicherorte (abgerufen 07.11.2026)

Alternative 2

Proton Drive

Offizielle Website →
5 GB gratis, 200 GB ab 3,99 €/Monat

Proton Drive ist der Cloud-Speicher des Schweizer Anbieters Proton. Fotos sichert die App automatisch, im Web, am Desktop und auf dem Handy. Alles ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt, der Code ist Open Source und es gilt Schweizer Datenschutzrecht. Kostenlos gibt es 5 GB, Drive Plus mit 200 GB kostet 4,99 € im Monat oder 47,88 € für 12 Monate.

Warum interessant? Proton Drive speichert neben Fotos auch Dokumente und andere Dateien. Mit Proton Mail oder Proton VPN hast du alles in einem Konto.

Preislaut proton.me (Stand 07.11.2026): Free 5 GB; Drive Plus 200 GB 4,99 €/Monat oder 3,99 €/Monat bei 12 Monaten
VerfügbarkeitWeb, Desktop und Mobilgeräte
Geeignet fürFotos und Dateien in einer Schweizer Cloud

Vorteile

  • Automatische Foto-Sicherung
  • Ende-zu-Ende-verschlüsselt, Open Source
  • Auch für Dokumente und andere Dateien

Nachteile

  • Nur 5 GB kostenlos
  • Günstigster Preis nur bei Jahreszahlung
  • Weniger Foto-Funktionen als eine reine Foto-App

Quellen: proton.me: Google Fotos-Alternative (abgerufen 07.11.2026), proton.me: Proton Drive Preise (abgerufen 07.11.2026)

Alternative 3

Amazon Photos

Offizielle Website → Werbung/Affiliate-Link
In Prime enthalten

Amazon Photos ist im Prime-Abo enthalten: Prime-Mitglieder speichern laut Amazon unbegrenzt viele Fotos in voller Auflösung, dazu 5 GB für Videos. Prime kostet 8,99 € im Monat oder 89,90 € im Jahr. Ohne Prime bekommt jeder Amazon-Kunde 5 GB für Fotos und Videos. Mehr Platz kostet 1,99 € im Monat für 100 GB oder 9,99 € für 1 TB.

Warum interessant? Hast du Prime schon, kostet dich der Fotospeicher nichts extra. Für große Fotosammlungen mit wenigen Videos zahlst du so nichts zusätzlich für Speicher.

Preislaut amazon.de (Stand 07.11.2026): unbegrenzt Fotos mit Prime (8,99 €/Monat oder 89,90 €/Jahr); 100 GB 1,99 €/Monat, 1 TB 9,99 €/Monat
VerfügbarkeitUnbegrenzter Fotospeicher u. a. in Deutschland
Geeignet fürUnbegrenzt Fotos für Prime-Mitglieder

Vorteile

  • Unbegrenzt Fotos in voller Auflösung mit Prime
  • Keine Zusatzkosten für Prime-Kunden
  • Günstige Zusatztarife für Videos

Nachteile

  • Nur 5 GB für Videos
  • Unbegrenzt nur, solange Prime läuft
  • Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung angegeben

Quellen: amazon.de: Amazon Photos (abgerufen 07.11.2026) Werbung/Affiliate-Link, amazon.de: Prime (abgerufen 07.11.2026) Werbung/Affiliate-Link

Alternative 4

Immich

Offizielle Website →
Kostenlos

Immich ist eine Open-Source-Foto-App unter der Lizenz AGPL v3, die du auf eigener Hardware betreibst. Die Apps für Android und iOS sichern Fotos automatisch auf deinen Server, dazu gibt es eine Web-Oberfläche. Immich erkennt Gesichter und gruppiert sie zu Personen. Für die Installation brauchst du Docker und laut Anleitung mindestens 6 GB RAM und 2 CPU-Kerne.

Warum interessant? Immich bietet automatische Handy-Sicherung und Gesichtserkennung, ohne Abo und ohne fremde Cloud. Eine Lizenz für 25 $ (Einzelperson) oder 100 $ (Familie) ist freiwillig, Funktionen sind laut Immich nicht hinter einer Bezahlschranke.

Preislaut immich.app (Stand 07.11.2026): kostenlos; freiwillige Lizenz 25 $ oder 100 $ einmalig
VerfügbarkeitServer mit Docker, Apps für Android und iOS, Web
Geeignet fürOpen Source auf eigenem Server

Vorteile

  • Kein Abo, Fotos bleiben auf eigener Hardware
  • Gesichtserkennung und automatische Sicherung
  • Open Source ohne Bezahlschranke

Nachteile

  • Server und Docker-Kenntnisse nötig
  • Mindestens 6 GB RAM
  • Sicherung der Fotos musst du selbst einrichten

Quellen: docs.immich.app: Einführung und Installation (abgerufen 07.11.2026), docs.immich.app: Gesichtserkennung (abgerufen 07.11.2026), buy.immich.app: Lizenz (abgerufen 07.11.2026)

Alternative 5

Synology Photos

Offizielle Website →
App kostenlos, NAS nötig

Synology Photos ist die Foto-App für die Netzwerkspeicher von Synology. Laut Hersteller ist sie vollkommen kostenlos und hat keine Premium-Stufen, sie braucht aber ein Synology NAS. Die Apps für Android und iOS sichern neue Fotos und Videos automatisch. Alben entstehen auf Wunsch über Gesichts- und Objekterkennung, geteilt wird per Link mit Passwort oder Ablaufdatum.

Warum interessant? Ein NAS kostet einmal Geld, danach fällt kein Abo an. Einen eigenen Server musst du nicht aufsetzen, die App gibt es fertig für das NAS.

Preislaut synology.com (Stand 07.11.2026): App kostenlos, Synology NAS nötig
VerfügbarkeitSynology NAS, Apps für Android und iOS
Geeignet fürFoto-App für das Synology NAS

Vorteile

  • Kein Abo
  • Gesichts- und Objekterkennung
  • Teilen per Link mit Passwort oder Ablaufdatum

Nachteile

  • Nur mit Synology NAS
  • Anschaffungskosten für NAS und Festplatten
  • Zweite Sicherung außer Haus musst du selbst planen
Synology NAS bei Amazon ansehen → Werbung/Affiliate-Link

Quellen: synology.com: Synology Photos (abgerufen 07.11.2026)

Passend dazu: Alternativen zu Dropbox, wenn du vor allem Dokumente und große Dateien in der Cloud ablegen willst.

Welche Google-Fotos-Alternative passt zu dir?

Du willst eine verschlüsselte Foto-Cloud mit Speicher in der EU.
Du willst Fotos und Dokumente zusammen in einer Schweizer Cloud.
Du hast Prime und vor allem Fotos, kaum Videos.
Du betreibst gern einen eigenen Server und willst Open Source.
Du hast ein Synology NAS oder willst eines kaufen.

Häufige Fragen zu Google-Fotos-Alternativen

Gibt es eine kostenlose Alternative zu Google Fotos?
Ja. Ente bietet 10 GB kostenlos mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Proton Drive 5 GB und Amazon Photos 5 GB für alle Amazon-Kunden. Ganz ohne Abo laufen Immich auf eigenem Server und Synology Photos auf einem Synology NAS, dafür zahlst du einmal für die Hardware (Stand 07.11.2026).
Welche Google-Fotos-Alternative speichert in Europa?
Ente legt die Fotos laut eigener Angabe bei drei Anbietern in Amsterdam, Frankfurt und Paris ab, in Bezahltarifen als drei Kopien. Proton Drive kommt aus der Schweiz und unterliegt Schweizer Datenschutzrecht. Mit Immich oder Synology Photos bleiben die Fotos ganz zu Hause auf deiner eigenen Hardware (Stand 07.11.2026).
Gibt es eine Open-Source-Alternative zu Google Fotos?
Ja, Immich ist Open Source unter der Lizenz AGPL v3 und läuft auf deinem eigenen Server mit Docker. Es gibt Apps für Android und iOS mit automatischer Sicherung und Gesichtserkennung. Auch die Apps von Ente sind Open Source. Proton nennt Proton Drive ebenfalls Open Source (Stand 07.11.2026).
Kann ich Google Fotos durch ein NAS ersetzen?
Ja. Synology Photos ist auf einem Synology NAS kostenlos und sichert Fotos vom Handy automatisch, mit Gesichtserkennung und Teilen per Link. Alternativ betreibst du Immich auf einem eigenen Rechner mit Docker, laut Anleitung ab 6 GB RAM. Plane aber eine zweite Sicherung außer Haus, denn ein einzelnes NAS schützt nicht vor Brand oder Diebstahl.
Wie ziehe ich meine Fotos aus Google Fotos um?
Mit Google Takeout lädst du alle Fotos und Videos aus Google Fotos als Archiv herunter. Bei Ente ziehst du dieses Archiv laut Anbieter einfach in die Desktop-App, der Import läuft dann automatisch. Bei anderen Diensten lädst du die Bilder aus dem Archiv über deren App oder Web-Oberfläche hoch.

Stand der Recherche: 07.11.2026. Preise und Bedingungen können sich ändern. Dieser Artikel enthält Affiliate-Links zu Amazon (als Werbung gekennzeichnet). Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision, der Preis ändert sich für dich nicht.

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