TeamViewer ist privat kostenlos, schränkt aber Verbindungen ein, wenn es eine gewerbliche Nutzung vermutet. Die kleinste Lizenz kostet 16,90 € im Monat ohne MwSt. Die beste Alternative ist RustDesk: Open Source, kostenlos, ohne Einrichtung startklar und auf Wunsch mit eigenem Server. Für Selbstständige ist Splashtop Solo mit 66 € im Jahr die günstigste Bezahllösung, nur für Windows-Hilfe reicht die eingebaute Schnellhilfe.
Warum eine Alternative zu TeamViewer?
TeamViewer ist für die persönliche Nutzung kostenlos, also wenn du Familie und Freunden ohne Bezahlung hilfst. Schon der Zugriff auf den Arbeitsplatz vom privaten Rechner aus zählt aber als kommerzielle Nutzung. Vermutet TeamViewer das, wird die Verbindung eingeschränkt, bis du ein Zurücksetzen beantragst (teamviewer.com, abgerufen 08.11.2026). Die kleinste Lizenz TeamViewer Remote Access kostet 16,90 € im Monat bei jährlicher Zahlung ohne MwSt. und erlaubt Zugriff auf bis zu 3 unbeaufsichtigte Geräte, Business kostet 36,90 € (teamviewer.com/de/pricing, abgerufen 08.11.2026). Die fünf Alternativen unten sind entweder kostenlos oder deutlich günstiger.
Welche Alternative passt zu dir?




Die Alternativen im Schnellvergleich
| Alternative | Preis | Geeignet für | Stärke |
|---|---|---|---|
RustDeskOpen-Source-Fernwartung (AGPL-3.0) | Kostenlos, Server Pro ab 11,88 $/Monat | Open Source, optional mit eigenem Server | Läuft sofort, eigener Server möglich |
SplashtopFernzugriff auf eigene Rechner | Solo 66 €/Jahr, Pro 90 €/Jahr je Nutzer | Günstiger Fernzugriff für Selbstständige | Niedrigster Preis für berufliche Nutzung |
AnyDeskFernwartung und Fernzugriff | Privat kostenlos, Solo 28,90 €/Monat | Bekannte Fernwartung wie TeamViewer | Weit verbreitet, viele Plattformen |
Chrome Remote DesktopFernzugriff und Bildschirm teilen | Ohne Bezahltarif | Fernzugriff im Browser mit Google-Konto | Windows, Mac, Linux, Android, iOS |
| WSWindows-SchnellhilfeBildschirmfreigabe mit Code | In Windows 10 und 11 enthalten | Spontane Hilfe am Windows-PC | Start mit Strg + Windows + Q |
Die Alternativen im Detail

RustDesk ist eine Fernwartungs-Software unter der Open-Source-Lizenz AGPL-3.0. Laut Projekt läuft sie ohne Einrichtung mit den Vermittlungs-Servern des Anbieters, du kannst aber auch einen eigenen Server betreiben. Clients gibt es für Windows, macOS, Linux und Android. Für mehr Verwaltung gibt es Server Pro: Individual mit 1 Nutzer und 20 Geräten kostet 11,88 $ im Monat, Basic mit 10 Nutzern und 100 Geräten 23,88 $, jeweils jährlich abgerechnet.
Warum interessant? Als Open Source ist RustDesk auch beruflich kostenlos nutzbar, eine Sperre wegen vermuteter gewerblicher Nutzung wie bei TeamViewer oder AnyDesk sieht das Lizenzmodell nicht vor. Mit eigenem Server laufen alle Verbindungen über deine Infrastruktur.
Vorteile
- Kostenlos und Open Source
- Sofort nutzbar, eigener Server optional
- Auch beruflich ohne Lizenzkosten
Nachteile
- Pro-Preise nur in US-Dollar und nur jährlich
- Eigener Server braucht Docker-Kenntnisse
- Kostenlose Version nur mit Community-Support
Quellen: rustdesk.com: Startseite (abgerufen 08.11.2026), rustdesk.com: Preise (abgerufen 08.11.2026), github.com/rustdesk: Lizenz und Server (abgerufen 08.11.2026)

Splashtop Remote Access ist für den Fernzugriff auf eigene Rechner gedacht, etwa vom Laptop auf den Büro-PC. Solo für einen Nutzer kostet 5,50 € im Monat, also 66 € im Jahr; im ersten Jahr verlangt Splashtop derzeit nur 12 €. Pro mit Multi-Monitor, Chat und Sitzungsaufzeichnung kostet 90 € im Jahr pro Nutzer, Performance 135 €. Alle Preise verstehen sich ohne Steuern.
Warum interessant? Für berufliche Nutzung ist Splashtop Solo die günstigste Lizenz in diesem Vergleich, rund ein Drittel des Preises von TeamViewer Remote Access.
Vorteile
- Sehr günstig für berufliche Nutzung
- Kostenlos testen
- Pro mit Multi-Monitor und Aufzeichnung
Nachteile
- Keine kostenlose Dauerversion
- Solo nur mit Grundfunktionen
- Aktionspreis nur im ersten Jahr

AnyDesk ist neben TeamViewer das bekannteste Fernwartungs-Programm und funktioniert ähnlich: Du gibst die Adresse des anderen Rechners ein, der Partner bestätigt. Die kostenlose Version erlaubt laut AnyDesk nur private Nutzung. Erkennt AnyDesk gewerbliche Nutzung, erscheint ein Hinweis; wer zu Unrecht betroffen ist, kann eine Freischaltung beantragen. Die Solo-Lizenz für Selbstständige kostet 28,90 € im Monat bei jährlicher Zahlung ohne MwSt., im ersten Jahr gibt es 20 % Rabatt (23,12 €). Standard für Teams beginnt bei 49,90 € im Monat.
Warum interessant? Hilfst du privat Familie und Freunden und kennst TeamViewer, findest du dich in AnyDesk sofort zurecht.
Vorteile
- Privat kostenlos
- Bedienung ähnlich wie TeamViewer
- Mit Mobilgeräten kompatibel
Nachteile
- Gleiches Sperr-Risiko wie bei TeamViewer
- Solo teurer als TeamViewer Remote Access
- Nur jährliche Abrechnung
Quellen: anydesk.com: Preise (abgerufen 08.11.2026), anydesk.com: Commercial Use (abgerufen 08.11.2026)

Chrome Remote Desktop von Google richtest du im Browser Chrome ein. Auf Windows, Mac und Linux installierst du dazu einen kleinen Dienst, danach greifst du mit einer PIN von einem anderen Computer, einem Android- oder iOS-Gerät auf den Rechner zu. Für spontane Hilfe erzeugt die Person, die Hilfe braucht, einen Einmal-Code. Alle Sitzungen sind laut Google vollständig verschlüsselt. Einen Bezahltarif gibt es nicht.
Warum interessant? Wer nur von unterwegs auf den eigenen PC zugreifen will, braucht kein zusätzliches Programm mit Lizenzmodell, ein Google-Konto genügt.
Vorteile
- Keine Lizenzkosten
- Läuft im Browser
- Zugriff vom Smartphone
Nachteile
- Google-Konto nötig
- Wenige Funktionen für Firmen-Support
- Bei Hilfe-Sitzungen alle 30 Minuten neu bestätigen
Quellen: remotedesktop.google.com (abgerufen 08.11.2026), support.google.com: Chrome Remote Desktop (abgerufen 08.11.2026)
Die Schnellhilfe (Quick Assist) von Microsoft startest du unter Windows mit Strg + Windows + Q. Der Helfer meldet sich mit einem Microsoft-Konto an und bekommt einen zeitlich begrenzten Sicherheitscode. Die Person am anderen PC gibt den Code ein und erlaubt die Bildschirmfreigabe; die Steuerung muss sie zusätzlich bestätigen. Die aktuelle Version gibt es im Microsoft Store für Windows 10 und 11.
Warum interessant? Hilfst du Eltern oder Freunden mit Windows, braucht die andere Seite kein Konto und kein Programm eines Drittanbieters.
Vorteile
- Keine zusätzlichen Kosten
- Der Hilfesuchende braucht kein Konto
- Steuerung nur nach eigener Zustimmung
Nachteile
- Nur Windows
- Kein Zugriff auf unbeaufsichtigte Rechner
- Helfer braucht ein Microsoft-Konto
Quellen: learn.microsoft.com: Schnellhilfe (abgerufen 08.11.2026)
Passend dazu: Alternativen zu MeBeam, wenn du nicht einen fremden Rechner steuern, sondern per Video sprechen und den Bildschirm zeigen willst.
Welche TeamViewer-Alternative passt zu dir?




Häufige Fragen zu TeamViewer-Alternativen
Welche kostenlose Alternative zu TeamViewer gibt es?
Ist AnyDesk oder TeamViewer besser?
Wie gut ist RustDesk?
Warum meldet TeamViewer eine kommerzielle Nutzung?
Was ist die günstigste TeamViewer-Alternative für Firmen?
Stand der Recherche: 08.11.2026. Preise und Bedingungen können sich ändern. Alle Preise ohne MwSt., soweit nicht anders angegeben. Dieser Artikel enthält keine Affiliate-Links.
